Parodontitis und Diabetes: Eine gefährliche Wechselwirkung
Diabetes und Parodontitis verstärken sich gegenseitig. Warum Zahnfleischpflege für Diabetiker besonders wichtig ist.
Wer Diabetes hat, hat ein deutlich erhöhtes Risiko für Parodontitis. Umgekehrt kann eine unbehandelte Parodontitis die Blutzuckereinstellung erschweren. Diese Wechselwirkung ist gut belegt – und eine Chance: Wer das Zahnfleisch behandelt, tut auch etwas für den Stoffwechsel.
Ein erhöhter Blutzucker schwächt die Immunabwehr und die Wundheilung im Zahnfleisch, Parodontitis verläuft dadurch häufiger und schwerer. Die Entzündung im Zahnhalteapparat wiederum kann die Insulinwirkung beeinträchtigen. Eine Parodontitisbehandlung kann sich positiv auf den Langzeitblutzucker (HbA1c) auswirken.
Was Diabetikerinnen und Diabetiker tun können
- mindestens einmal jährlich zur Kontrolle, Zahnfleisch messen lassen
- Ihren Zahnarzt über den Diabetes und den HbA1c-Wert informieren
- regelmäßige professionelle Zahnreinigung
- Zahnfleischbluten nicht ignorieren
- Hausarzt und Zahnarzt sollten voneinander wissen
Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Zahnarztpraxis St. Peter – über die Online-Terminbuchung oder telefonisch unter 0911 554181. Sie finden uns in der Hainstraße 25, 90461 Nürnberg (Tram 6/10 Scharrerstraße, Patientenparkplätze über die Scharrerstraße).
Häufige Fragen
Bekomme ich mit Diabetes ein Implantat?
Bei gut eingestelltem Diabetes ist das in der Regel möglich. Das Risiko für Entzündungen ist erhöht, deshalb ist die Nachsorge besonders wichtig.
Wie oft sollte ich als Diabetiker zur PZR?
Häufig sind zwei oder mehr Termine pro Jahr sinnvoll – je nach Befund.
Dieser Ratgeber ersetzt keine persönliche Untersuchung und Beratung. Bei Beschwerden lassen Sie sich bitte zahnärztlich untersuchen – gern bei uns in der Zahnarztpraxis St. Peter in Nürnberg.


