Zahnarzt Nürnberg St. Peter
Parodontitis-Behandlung
Zahnfleischbluten und lockere Zähne sind Warnzeichen. Wir behandeln Parodontitis nach der aktuellen PAR-Richtlinie – vom Master of Science für Parodontologie.
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats – also des Zahnfleischs, der Wurzelhaut und des Kieferknochens. Sie verläuft oft lange schmerzfrei und ist bei Erwachsenen eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust. Zudem steht sie in Wechselwirkung mit Allgemeinerkrankungen wie Diabetes. Zahnarzt Al-Johmani hat einen Master of Science in Implantologie und Parodontologie.
Parodontitis entsteht durch bakterielle Beläge, die eine Entzündung unter dem Zahnfleisch auslösen; dabei bilden sich Zahnfleischtaschen und Knochen geht verloren. Die Behandlung reinigt die Wurzeloberflächen in der Tiefe, bringt die Entzündung zum Stillstand und wird durch eine mehrjährige Nachsorge abgesichert. Für gesetzlich Versicherte ist die systematische Behandlung Kassenleistung.
Warnzeichen: Wann Sie aufmerksam werden sollten
- Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Essen
- gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch
- Zahnfleischrückgang, länger wirkende Zähne, empfindliche Zahnhälse
- Mundgeruch oder unangenehmer Geschmack
- Zähne, die sich lockern oder wandern; neue Lücken
Alle zwei Jahre ist für gesetzlich Versicherte ein Parodontaler Screening-Index (PSI) vorgesehen. Dabei messen wir mit einer feinen Sonde die Tiefe der Zahnfleischtaschen.

Behandlungsablauf nach der PAR-Richtlinie
Ablauf- Befund und AntragTaschentiefen, Lockerungsgrad und Röntgenbilder ergeben den Befund; für gesetzlich Versicherte stellen wir den Antrag bei der Krankenkasse.
- Aufklärungs- und TherapiegesprächWir erklären Ursachen, Risikofaktoren und den Ablauf.
- MundhygieneunterweisungIndividuelle Anleitung zur häuslichen Pflege, denn ohne sie hält kein Behandlungserfolg.
- Antiinfektiöse TherapieUnter örtlicher Betäubung reinigen wir die Wurzeloberflächen in den Zahnfleischtaschen und entfernen bakterielle Beläge.
- BefundevaluationNach einigen Monaten prüfen wir, wie die Entzündung abgeklungen ist.
- Ggf. chirurgische TherapieBleiben tiefe Taschen, kann ein weiterer Eingriff sinnvoll sein.
- Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)Regelmäßige Nachsorgetermine über mindestens zwei Jahre halten das Ergebnis stabil.
Parodontitis und Allgemeingesundheit
Parodontitis und Diabetes beeinflussen sich gegenseitig: Ein schlecht eingestellter Blutzucker begünstigt die Entzündung, und eine unbehandelte Parodontitis kann die Blutzuckereinstellung erschweren. Auch Rauchen ist ein wesentlicher Risikofaktor. Mehr im Ratgeber Parodontitis und Diabetes.
Implantate können ebenfalls von einer Entzündung betroffen sein (Periimplantitis). Eine Parodontitis sollte deshalb immer behandelt sein, bevor ein Implantat gesetzt wird.
Ihr Zahnfleisch blutet oder Ihre Zähne wirken länger? Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Zahnarztpraxis St. Peter – über die Online-Terminbuchung oder telefonisch unter 0911 554181. Sie finden uns in der Hainstraße 25, 90461 Nürnberg (Tram 6/10 Scharrerstraße, Patientenparkplätze über die Scharrerstraße).
Häufige Fragen
Ist Parodontitis heilbar?
Die Entzündung lässt sich in den allermeisten Fällen zum Stillstand bringen. Verlorener Knochen wächst aber meist nicht von selbst nach. Entscheidend ist eine konsequente Nachsorge, damit die Erkrankung nicht wieder aufflammt.
Ist Parodontitis ansteckend?
Die beteiligten Bakterien können übertragen werden. Ob eine Parodontitis entsteht, hängt aber vor allem von der Mundhygiene, der Immunabwehr, Rauchen und genetischen Faktoren ab.
Zahlt die Krankenkasse die Parodontitis-Behandlung?
Ja. Die systematische Parodontitis-Therapie einschließlich der unterstützenden Nachsorge ist für gesetzlich Versicherte nach Genehmigung Kassenleistung.


