Periimplantitis: Entzündung am Implantat erkennen und vorbeugen

Die größte Gefahr für ein Implantat ist eine Entzündung. Woran Sie sie erkennen und wie Sie vorbeugen.

Periimplantitis: Entzündung am Implantat erkennen und vorbeugen

Implantate können keine Karies bekommen – aber das Gewebe um sie herum kann sich entzünden. Eine Periimplantitis ist die häufigste Ursache dafür, dass Implantate später verloren gehen. Die gute Nachricht: Mit guter Pflege und regelmäßiger Nachsorge lässt sie sich meist verhindern.

Kurz gesagt

Periimplantitis ist eine bakterielle Entzündung von Zahnfleisch und Knochen um ein Implantat. Sie beginnt oft als harmlos wirkende Zahnfleischentzündung (periimplantäre Mukositis) mit Bluten. Unbehandelt baut sich Knochen ab, und das Implantat kann sich lockern. Risikofaktoren sind schlechte Mundhygiene, Rauchen, Diabetes und eine frühere Parodontitis.

Warnzeichen

  • Bluten beim Putzen oder bei der Reinigung um das Implantat
  • gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch
  • Eiter oder unangenehmer Geschmack
  • sichtbares Gewinde, zurückgehendes Zahnfleisch
  • Lockerung (Spätzeichen)

Behandlung

In frühen Stadien reicht oft eine gründliche professionelle Reinigung der Implantatoberfläche, verbunden mit besserer häuslicher Pflege. Bei fortgeschrittener Entzündung sind chirurgische Maßnahmen zur Reinigung und ggf. zum Knochenaufbau nötig. Zahnarzt Al-Johmani hat sich bereits 2015 in Periimplantitistherapie weitergebildet.

Vorbeugen

Vorsorge
  1. Gründlich reinigenzweimal täglich, mit Zwischenraumbürstchen oder Implantat-Zahnseide.
  2. Nachsorgeregelmäßige Kontrollen und professionelle Reinigung, bei erhöhtem Risiko mehrmals im Jahr.
  3. Risikofaktoren angehenRauchstopp, gut eingestellter Blutzucker, behandelte Parodontitis.

Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Zahnarztpraxis St. Peter – über die Online-Terminbuchung oder telefonisch unter 0911 554181. Sie finden uns in der Hainstraße 25, 90461 Nürnberg (Tram 6/10 Scharrerstraße, Patientenparkplätze über die Scharrerstraße).

Häufige Fragen

Kann ein Implantat abgestoßen werden?

Eine echte Abstoßung wie bei Organen gibt es praktisch nicht. Verluste entstehen meist durch Entzündungen oder Überlastung.

Wie oft sollte ich mit Implantaten zur Kontrolle?

Mindestens einmal, häufig zweimal im Jahr – abhängig von Ihrem Risiko.

Dieser Ratgeber ersetzt keine persönliche Untersuchung und Beratung. Bei Beschwerden lassen Sie sich bitte zahnärztlich untersuchen – gern bei uns in der Zahnarztpraxis St. Peter in Nürnberg.

Termin in der Zahnarztpraxis St. Peter

Hainstraße 25 · 90461 Nürnberg · Tram 6/10 Scharrerstraße