Zähne in der Schwangerschaft: Was jetzt wichtig ist
Hormone wirken auch aufs Zahnfleisch. Was Schwangere beim Zahnarzt wissen sollten – von der PZR bis zur Betäubung.
„Jedes Kind kostet einen Zahn“ – dieses Sprichwort stimmt heute nicht mehr. Aber: In der Schwangerschaft verändert sich der Hormonhaushalt, und das Zahnfleisch reagiert empfindlicher. Mit guter Vorsorge kommen Sie und Ihr Kind sicher durch diese Zeit.
In der Schwangerschaft neigt das Zahnfleisch zu Entzündungen (Schwangerschaftsgingivitis). Eine Kontrolle und professionelle Zahnreinigung, idealerweise im zweiten Drittel, sind sinnvoll. Notwendige Behandlungen sind mit geeigneten Betäubungsmitteln möglich; Röntgen wird nur bei zwingender Notwendigkeit durchgeführt. Größere, planbare Eingriffe verschiebt man meist auf nach der Geburt.
Tipps für Schwangere
- Teilen Sie uns die Schwangerschaft bei der Anmeldung mit.
- Kontrolltermin und PZR im zweiten Trimester einplanen.
- Nach Erbrechen nicht sofort putzen – erst mit Wasser spülen, nach etwa 30 Minuten putzen.
- Häufige Zwischenmahlzeiten zahnfreundlich wählen.
- Zahnfleischbluten nicht ignorieren.
Viele Krankenkassen bieten Schwangeren zusätzliche Leistungen an, etwa einen Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung. Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach.
Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Zahnarztpraxis St. Peter – über die Online-Terminbuchung oder telefonisch unter 0911 554181. Sie finden uns in der Hainstraße 25, 90461 Nürnberg (Tram 6/10 Scharrerstraße, Patientenparkplätze über die Scharrerstraße).
Häufige Fragen
Darf ich in der Schwangerschaft betäubt werden?
Ja, es gibt bewährte Lokalanästhetika, die auch in der Schwangerschaft eingesetzt werden können.
Ist Röntgen erlaubt?
Nur wenn es medizinisch unbedingt notwendig ist – dann mit Schutzmaßnahmen und möglichst geringer Dosis.
Dieser Ratgeber ersetzt keine persönliche Untersuchung und Beratung. Bei Beschwerden lassen Sie sich bitte zahnärztlich untersuchen – gern bei uns in der Zahnarztpraxis St. Peter in Nürnberg.


