Parodontitis erkennen: Die wichtigsten Anzeichen
Parodontitis tut lange nicht weh. Diese Anzeichen sollten Sie trotzdem ernst nehmen.
Parodontitis gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen überhaupt. Tückisch: Sie verursacht lange keine Schmerzen. Viele Betroffene bemerken sie erst, wenn Zähne locker werden.
Typische Anzeichen einer Parodontitis sind Zahnfleischbluten, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischrückgang, Mundgeruch, empfindliche Zahnhälse sowie wandernde oder lockere Zähne. Sicher feststellen lässt sie sich nur durch eine Messung der Zahnfleischtaschen beim Zahnarzt.
Sieben Warnzeichen
- Zahnfleischbluten beim Putzen oder Essen
- gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch
- Zahnfleischrückgang, „länger“ wirkende Zähne
- anhaltender Mundgeruch oder schlechter Geschmack
- Eiter am Zahnfleischrand
- Lücken entstehen, Zähne verschieben sich
- lockere Zähne, veränderter Biss
Risikofaktoren
- unzureichende Mundhygiene
- Rauchen
- Diabetes, vor allem schlecht eingestellt
- Stress, genetische Veranlagung
- hormonelle Veränderungen (z. B. Schwangerschaft)
Gesetzlich Versicherte haben alle zwei Jahre Anspruch auf den Parodontalen Screening-Index (PSI) – eine schnelle Messung, die zeigt, ob Behandlungsbedarf besteht.
Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Zahnarztpraxis St. Peter – über die Online-Terminbuchung oder telefonisch unter 0911 554181. Sie finden uns in der Hainstraße 25, 90461 Nürnberg (Tram 6/10 Scharrerstraße, Patientenparkplätze über die Scharrerstraße).
Häufige Fragen
Ist Parodontose dasselbe wie Parodontitis?
Umgangssprachlich wird beides gleich verwendet. Fachlich ist Parodontitis die entzündliche Erkrankung, um die es fast immer geht.
Können Kinder Parodontitis bekommen?
Selten, aber möglich. Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) sind bei Kindern und Jugendlichen dagegen häufig.
Dieser Ratgeber ersetzt keine persönliche Untersuchung und Beratung. Bei Beschwerden lassen Sie sich bitte zahnärztlich untersuchen – gern bei uns in der Zahnarztpraxis St. Peter in Nürnberg.


