Zahnkronen: Materialien im Vergleich
Vollkeramik, Zirkonoxid, Metallkeramik oder Gold: Welche Krone für welchen Zahn? Vor- und Nachteile im Überblick.
Kronen schützen stark geschädigte oder wurzelbehandelte Zähne. Welches Material das richtige ist, hängt von Position, Belastung, Ästhetik und Budget ab.
Vollkeramik (z. B. Lithiumdisilikat oder Glaskeramik) wirkt am natürlichsten und ist sehr gut verträglich; Zirkonoxid ist besonders bruchfest; Metallkeramik ist bewährt, kann aber einen dunklen Rand zeigen; Goldkronen sind langlebig, aber auffällig. Im Seitenzahnbereich sind moderne Keramiken heute oft die erste Wahl.
| Material | Ästhetik | Stabilität | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Glaskeramik | sehr hoch | mittel | ideal für Inlays, Veneers, Frontzähne |
| Lithiumdisilikat | hoch | hoch | Kronen im Front- und Seitenzahnbereich, CAD/CAM |
| Zirkonoxid | gut bis hoch | sehr hoch | Brücken, hohe Kaukräfte |
| Metallkeramik | gut | hoch | bewährt, ggf. dunkler Rand |
| Gold (Vollguss) | gering | sehr hoch | langlebig, sichtbar |
Was zahlt die Kasse?
Die Regelversorgung ist im Seitenzahnbereich meist eine Metallkrone, im sichtbaren Bereich eine verblendete Krone. Wählen Sie Vollkeramik, erhalten Sie denselben Festzuschuss und zahlen den Mehrbetrag selbst. Siehe Festzuschuss und Bonusheft.
Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Zahnarztpraxis St. Peter – über die Online-Terminbuchung oder telefonisch unter 0911 554181. Sie finden uns in der Hainstraße 25, 90461 Nürnberg (Tram 6/10 Scharrerstraße, Patientenparkplätze über die Scharrerstraße).
Häufige Fragen
Ist Keramik bei Allergien besser?
Keramik ist metallfrei und gilt als sehr gut verträglich – eine gute Wahl bei Metallunverträglichkeiten.
Kann eine Keramikkrone brechen?
Moderne Keramiken sind sehr belastbar. Wer stark knirscht, sollte nachts eine Schutzschiene tragen.
Dieser Ratgeber ersetzt keine persönliche Untersuchung und Beratung. Bei Beschwerden lassen Sie sich bitte zahnärztlich untersuchen – gern bei uns in der Zahnarztpraxis St. Peter in Nürnberg.


